Prix Sana 2016

Der Prix Sana 2016 geht an Heidi Reber aus Rohrbach und Heidi Zihlmann aus Schwarzenberg

Der Prix Sana 2016 geht an zwei Frauen: Heidi Reber aus Rohrbach BE und Heidi Zihlmann aus Schwarzenberg LU erhalten für ihr uneigennütziges langjähriges Engagement zum Wohl von pflege- und hilfsbedürftigen Menschen in ihrem Umfeld je 15’000 Franken. Der Prix Sana wird seit sechs Jahren von der Fondation Sana verliehen. Die Preisverleihung im Schweizerischen Paraplegiker-Zentrum in Nottwil wurde moderiert von Nik Hartmann.

Mit einer Preissumme von 30’000 Franken ist der Prix Sana der höchst dotierte Gesundheitspreis der Schweiz, der an Einzelpersonen vergeben wird. «Viele Menschen setzen sich tagtäglich, oft jahrelang und uneigennützig für die Gesundheit kranker, hilfesuchender oder randständiger Menschen in ihrem Umfeld ein», sagt Jurypräsident Prof. Dr. med. Martin Meuli, Chefarzt der Chirurgischen Klinik des Universitäts-Kinderspitals Zürich. Die Geschichten der beiden Gewinnerinnen zeige dies exemplarisch. «Mit dem Prix Sana wollen wir diese stillen Helfer ehren.»

Heidi Reber (70) aus Rohrbach BE

Heidi Reber (70) aus Rohrbach BE kümmerte sich praktisch ihr ganzes Leben um andere Menschen. «Wenn es so etwas wie einen Nobelpreis für soziales Engagement gäbe, dann sollte Heidi Reber diesen gewinnen», sagte ihre langjährige Freundin und nominierte Heidi Reber für den Prix Sana. Nun will Heidi Reber ein Buch schreiben über die Begegnungen mit all den Menschen, denen sie in schwierigen Lebensphasen beistand.

Heidi Zihlmann aus Schwarzenberg LU

Heidi Zihlmann aus Schwarzenberg LU, die zweite Gewinnerin, ist 52-jährig und war noch nie in den Ferien. Sie habe schlicht keine Zeit dafür gehabt, sagt ihre Tochter. Jahrelang pflegte sie zuhause auf dem Bauernhof schwer erkrankte Angehörige, teilweise bis in den Tod. Ihre Tochter wünscht sich, dass Heidi Zihlmann sich nun einen heimlichen Ferientraum erfüllen kann.